Spielbericht
Herren I vom Sep 1, 2012
Hbi W/F I - TSV Alfdorf 27:34 (16:17)
Hbi Weilimdorf/Feuerbach startet schlecht ins neue Jahr
Bittere 27:34 Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn aus Alfdorf.
„Dieses Spiel gewinnen wir nur in der Abwehr“. So schwörte Frank Wagner, der Trainer der Hausherren aus Feuerbach, seine Mannen an diesem Sonntagnachmittag auf das Spiel gegen den TSV Alfdorf ein. Nur leider hielten sich die Spieler der Hbi nur in der ersten Viertelstunde an diese Vorgabe. So setzten sich die Nordstuttgarter schnell auf 8:4 ab und der Gästetrainer war gezwungen, Mitte der ersten Halbzeit, eine Auszeit zu nehmen. Der richtige Schachzug in dieser Phase des Spiels. Die Konzentration der Nordstuttgarter Handballer wurde dadurch gestört und dem Abwehrverband gelang es nicht mehr, die Torhüter zu unterstützen, die an diesem Tag auch nicht optimal aufgelegt waren. So ging man mit einem 16:17 Rückstand in die Kabinen. Dort fand Trainer Wagner deutliche Worte für die Leistung seiner Mannen und versuchte sie damit aufzurütteln.
Doch auch in Halbzeit zwei gelang es der Hbi Weilimdorf/Feuerbach nicht, die einfachen Tore der Gäste zu verhindern. Immer wieder gelang es den Rückraumschützen aus Alfdorf durch Schlagwürfe zum Torerfolg zu kommen oder den Kreisläufer geschickt in Szene zu setzen. Durch einen 5-Tore Lauf konnten sie sich mit diesen Mitteln vorentscheidend auf 21:27 absetzen. Den Hbi Angreifern fehlte in dieser Phase die notwendige Ruhe um die Defizite in der Abwehr durch durchdachtes Angriffsspiel wett zu machen. Und so endete der Nachmittag mit einer sehr bitteren aber am Ende verdienten 27:34 Niederlage.
Am kommenden Samstag spielt die Hbi Weilimdorf/Feuerbach beim SC Korb und muss dann beweisen, dass der aktuelle Tabellenplatz dem Leistungspotential der Mannschaft in keinster Weise entspricht. Die junge Mannschaft ist nun gezwungen, in diesem schweren Auswärtsspiel Charakter zu zeigen.
Es spielten:
Tor: Carsten Witt, Christoph Schnaithmann, Nicolai Schmitt
Feld: Markus Gref (5), Felix Klein, Fabian Brosi, Christoph Staiger (7/3), Gideon Kull, Sebastian Reikowski, Jan Diller (3), Ralf Binder (1), Joscha Solenthaler, Max Wildemann (6), Robin Grob (3)
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